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28. November 2008

Studien, Literatur, Termine (Ausgabe #50)

Bundeskanzlerinnenanfrage
Kinderförderungsgesetz = Frauenförderung. Wo bleibt die Familie?
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, ...
Mit dieser Entwicklung fördern wir gleichzeitig den Zerfall der Familien und werden die katastrophalen Auswirkungen zu spüren bekommen, wenn diese Krippenkinder groß sind.
Alles hat zwei Seiten. Deshalb hier meine konkreten Fragen:
Ist Ihnen die Kehrseite der Medaille, damit meine ich die negative Auswirkung, bewusst?
Was können Sie tun um dieser Entwicklung entgegen zu wirken? ...
Quelle: Abstimmung unter direktzu.de/kanzlerin noch 12 Tage


Lexikon: Faulpelze von Einstein bis Leonardo da Vinci
Aus manchem Taugenichts wurde ein Genie. Wie tröstlich. ...
Soll man seine kleinen und großen Schulverweigerer daheim mit diesen Geschichten von Künstlern und Königen ermutigen? Das bleibt jedem selbst überlassen. Das Buch ist auf jeden Fall höchst originell illustriert: Da öffnet sich Da Vincis Schädel, aus seinem Gehirn springen seine fantastischen Erfindungen. Da sieht man den ungebildeten Karl den Großen mit Schultasche marschieren. Die Stories von Armstrong bis Verdi sind locker erzählt, mit besonderer Betonung der Hürden, die auf dem Weg zum Ruhm zu überwinden waren. Die Texte sind witzig. Die Wenigsten wissen wohl, dass Telefonerfinder Bell als Bub in einem Feld verloren ging und erschöpft zu Boden sank: Da hörte er die Stimme seines Vaters nach ihm rufen. Oder Napoleon, schon als Schüler arrangierte er Soldaten. Weitere Persönlichkeiten: Truffaut, Malraux, John Lennon, Balzac oder Agatha Christie werden auf amüsante Weise beleuchtet (Fischer Schatzinsel, ab 8J., 19,90€)
Quelle: Die Presse (A) am 17.11.2008
Anhörung wegen elterlicher Sorge ....
Der Anhörungstermin ist am Montag, den 01. Dezember 2008 um 8.30 Uhr,
Sitzungssaal 4 im 1. Stock, im Justizgebäude Promenade 8 in 91522 Ansbach.
Die Öffentlichkeit ist wie immer in Familiensachen ausgeschlossen.
Das Amt für Jugend und Familie des Landkreises Ansbach hat beantragt, ...
Der 13 Jährige wurde 2004 als unbeschulbar genannt,  für eine Woche von der Schule suspendiert und sollte laut Rektor in psychiatrische Behandlung. Ein Unterricht war dem Lehrer laut Aussagen nicht mehr möglich. Mobbing gegen den damaligen 4. Klässler durch Schüler und später Lehrer waren an der Tagesordnung, wurden aber von der Schule nicht verfolgt, obwohl schon zu Beginn der Grundschulzeit wegen auftretender Probleme Schulpsychologen eingeschaltet wurden.
Die Mutter begann ihren Sohn daheim zu unterrichten und schloss sich Freilernern und Homeschoolern in Deutschland an, um ihren Sohn bestmöglich zu bilden. Obwohl Corinna Fischer immer wieder betonte nach einer Integrationsmöglichkeit zu suchen kam es schnell zu Buß- und Zwangsgeldern, sowie den üblichen Zwangsandrohungen bei Eltern mit Kindern die zu Hause lernen. Im Mittelpunkt einer Rückführung in die Schule stand sowohl für Mutter wie auch Kind immer, dass auf die Individualität des Schülers Rücksicht genommen werden sollte. Ein Plan seitens der Behörden wurde nicht vorgelegt. „Er soll halt mal kommen, dann sehen wir mal“, waren die Aussagen von Schule und Behörden. Selber Heim- und Jugenderzieherin konnte sich die Mutter auf solch vage Pädagogik  nicht einlassen. Keine Behörde wollte überlegen, auf welchem pädagogisch vernünftigen Weg ein Kind, mit dem Unterricht laut Schule nicht möglich gewesen war, wieder eingegliedert werden konnte. Auf der Suche nach Hilfen wurden durch die Familie mehrfach Psychologen, Psychiatrie und Therapeuten aufgesucht, bis vor 2 Jahren die Diagnose Asperger Syndrom eine Form des Autismus diagnostiziert wurde. ...
Quelle und die ganze Geschichte:  Bi-Z (Bildungsinitiative Zukunft)
Neue Homepage: Bildungsinitiative Zukunft
Eine Selbsthilfegruppe, gegründet von Familien die individuelles und selbstbestimmtes Lernen für ihre Kinder möchten.
Quelle: Bi-Z (Bildungsinitiative Zukunft)
Lernen vernetzen. Weltweit mit der "Travelling School of Life"
Tag des offenes Projekt-Büros am 4. Dezember ab 14 Uhr in Berlin
Machen Sie sich ein persönliches Bild von einem aktiven Teil des Netzwerkes zum reisenden Lernen mit der "Travelling School of Life". Dort findet die Planung und Programmierung der neuen Tsolife Website statt. Das Büro steht bereit für Menschen, die für Tsolife und ähnliche Projekte tätig sind oder sein wollen.
Zudem soll hier langfristig ein Tsolife Archiv entstehen und ein Infobüro für selbstbestimmtes Lernen in Form von Literatur und Infomaterial zu finden sein.
Finanziert wird das Projekt zur Zeit von dem Programm Jugend in Aktion der EU. Wer dazu etwas erfahren will, trifft an diesem Tag sogar eine Vertreterin dieses Programmes im Büro an, die gerne Fragen beantworten wird.
Wegbeschreibung: Greifswalderstraße Ecke Schieritzer Straße
Ladenwohnung im blauen Haus vom S-Bahnhof Greifswalderstraße (Ringbahn) stadtauswärts laufen und auf der linken Seite bleiben oder eine Station mit der Tram bis "Thomas Mann Straße"
Schlafplätze sind kein Problem!
Tel. bei Fragen: 0171 84 55 971 
Quelle: www.tsolife.org
Neue Website: Bildung in Freiheit

7. November 2008

Jugendfürsorge: Gutachter in Robe und Richter in Weiß

Gutachter, Richter in Weiß, und Behördenmitarbeiter, vor denen die Kinder Angst bekommen
Die Rolle von Gutachtern wird besonders im Streitfall "Kinder, Sorgerecht und Jugendamt" immer wieder zum Gegenstand von Kontroversen. Im Interview in einem Film zum Thema "Jugendfürsorge" beschreibt ein Gutachter seine Rolle als die eines "Richters in Weiß" und Helfers des Gerichtes, für den Eltern ein Problem seien, die als Querulanten streiten, aber nicht sähen, wie die Kinder immer mehr Angst bekämen. ...
Quelle: Medrum am 06.11.2008


Jugendamt Skandal: Interview der Beata Pokrzeptowicz
Quelle: Goggle Video am 06.11.2008 mit vielen weiteren Beiträgen zum Deutschen Jugendamt
Jugendfürsorge live!
In Deutschland leben rund 200.000 Kinder in Heimen, Kinderdörfern und Pflegefamilien - in Österreich rund 12.000 Kinder und Jugendliche. Während Pflegeeltern pro Kind bis zu 1.800 Euro pro Monat verdienen, kostet ein Heimplatz oder Pflegeplatz in den SOS Kinderdörfern rund 5.000,- Euro pro Kind und Monat. Nur selten erhalten Eltern auch ihre Kinder zurück, wenn überhaupt Umgangskontakte erlaubt sind.
Stephan Pfeifhofer, Dokumentarfilmer und Enthüllungsjournalist, lässt keinen Akt unberührt, keine Türe verschlossen, um den wahren Beweggründen dieser Industrie auf die Spur zu kommen. Unzählige Drehorte zwischen Österreich, Deutschland, Spanien und Frankreich bestätigen die Intensität dieser Dokumentation.
Quelle und Film: http://www.xlarge.at/?page_id=351
Gegenteilige Statistiken unter: http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=23
Weiterführende Links: www.kinderklau.net und www.kinderklau.de.vu

17. Oktober 2008

Homeschooling: Wenn nicht hier und jetzt, dann eben dort und dauernd

Die starre, deutsche Schulpflicht mit als obligatorisch erachtetem Schulbesuch (Ortsgebundenheit) und seinen nicht nur theoretischen Zwangsmaßnahmen (Schulzwang seit 1938) hat in der Bevölkerung immer mehr Kritiker. Kinder und ihre Eltern leiden zunehmend darunter. Einerseits stagnieren Schulsystem und seine Prinzipien - bestenfalls. Die Bedingungen und Ansprüche in der Gesellschaft dagegen verändern sich extrem. Antidiskriminierung, flexible und individuelle Förderung, Mobilität oder Selbstbestimmung beispielsweise sind Faktoren, die dem überkommenen Schulsystem entgegenstehen und immer wichtiger werden. Die beiden Hauptsäulen nachhaltiger Bildung, persönliche Beziehungen und reale, treffende  Lebensbezüge, waren eigentlich noch nie die tragenden Teile unserer zunehmend maroden Schulen.

Was also tun in einem am grünen Tisch und von Bürokraten dominierten System, wenn man Kinder hat und das beste für sie will? Alle Eltern, die man fragt, sind in irgendeiner Weise unzufrieden, wenn nicht sogar erbost. Als angepasst und "gut" sozialisiert steht aber kaum jemand dagegen auf. Auszusteigen wäre nicht auszudenken. Es wäre ja auch verboten, nicht wahr? 

Solange man sich im Ausland aufhält, hat die deutsche Schulpflicht keine Macht. In quasi jedem Ausland gibt es selbstverständlich auch die üblichen schulischen Lösungen (Ausnahme: Vatikan). Diese können als Internat oder Ganztagseinrichtung, streng und mit Uniform, mitunter deutlich repressiver für Schüler ausfallen als hierzulande. Daneben gibt es um der Flexibilität und des Elternrechts willen auch andere Formen der Bildung, die zur freien Wahl gestellt werden müssen. Man kann in diesem Zusammenhang beruhigt davon ausgehen, dass auch in Deutschland schulfreie Bildungskonzepte ermöglicht werden müssen, wenn als schulisches Angebot ansonsten nur noch eine Ganztags-Einheitsschule übrig bleibt. Schon die Erziehungshoheit der Familie würde dies auch juristisch ergeben.

Für Deutsche auf deutschem Boden soll den Fans des Schulzwangs zufolge jedes Modell der schulfreien Bildung (international vereinfacht Homeschooling genannt) als Kindeswohlgefährdung gelten. Sobald man das Ausland erreicht, kann Homeschooling endlich zum Wohl des Kindes dienen. Das ist die Krux, die es Eltern für ihr Kind zu überwinden gilt.

Außerhalb Deutschland gibt es flexible, staatlich ungebundene Schulen. Anwesenheitszeiten können individuell vereinbart werden. Weiter gibt es Familieninitiativen, Kooperationen zwischen Eltern und Schulen, Nachbarschaftsorganisationen, verschiedenste Fernschulen und Bildungsfreiheiten ganz ohne Organisation oder Einrichtung. Jugendliche, bzw. Eltern für ihre Kinder haben viele Möglichkeiten, denn nur sie kennen genau ihren Bedarf. Im Ausland am kompatibelsten zum deutschen System, zum Beispiel für den Fall der Notwendigkeit eines deutschen Schulabschlusses oder eines späteren Lebens in Deutschland wäre wohl eine deutschsprachige, in Deutschland anerkannten Fernschule. Die sind aber rar. Sie sind für Kinder mit Wohnsitz in Deutschland (zur Erfüllung der Schulpflicht) nicht zugelassen. Genau diese Anerkennung wäre übrigens vielleicht der erste Schritt zur offiziellen Lösung des deutschen Homeschooling-Dilemmas. Das ist jedoch Zukunftsmusik. Deutsche Fernschulen sind gehalten, ihre betreffenden Dienste keinem anzubieten, der einen Wohnsitz hier hat.

Für Deutsche im Ausland hingegen wird Fernunterricht vom auswärtigen Amt unterstützt und sogar empfohlen. Informationen dazu lassen sich im Internet auf Regierungsseiten und z.B. auch bei den Fernschulen selbst finden.

Es wird auf diesen Seiten darauf hingewiesen, dass "schulbefreite" Kinder sogar in Deutschland teilnehmen können, wie auch immer dieser Fall erreichbar ist. Die Kosten sind dann allerdings ungleich höher. Das Institut für Lernsysteme (ILS) in Hamburg beispielsweise bekommt/bekam erhebliche Zuschüsse vom Bund für die im Ausland lebenden deutschen Kinder. Das Bundesministerium für Bildung und Familie (BMBF) hat sich auch an den Kosten für die Entwicklung des Programms beteiligt.

Schulbefreit sind z.B. Asylanten, manche Promis (siehe Kaulitz von TokioHotel), Extremstverweigerer, Ausgeschulte, Expatriots, Besucher oder Urlauber. Normalerweise kann Schulbefreiung für ein Jahr ausgesprochen werden für ein Auslandsjahr, wegen Mutterschaft oder vorübergehenden Verzugs der Familie. Eine Familie, dessen hochbegabtes Kind (engl.: underachiever, wörtl. etwa: Unterschreiter) in einer Hauptschule gelandet war, nachdem die Leistungen immer mehr abgefallen waren, wurde, natürlich auf Antrag, von der Bürde des Schulbesuchs befreit. Damals hat der Rektor der Hauptschule das Kind kurzerhand für ein Jahr beurlaubt, damit die Mutter zur Förderung ihres Sohnes freie Hand hätte. In vielen Bundesländern (vielleicht sogar in allen) darf eine Schulleiterin/ein Schulleiter auf eigene Verantwortung eine Beurlaubung bis zu einem Jahr aussprechen. Es gibt da wohl aber einen gewissen Ermessensspielraum. Im beschriebenen Fall war dieser Rektor sogar positiv eingestellt. Er war froh, dass das Kind so eine Chance bekam, die in seiner Schule niemals möglich gewesen wäre. Auch andere legale oder grauzonige Lösungen und Zeiträume sind bekannt geworden, für die ein Rektor oder manchmal auch ein Schulamt dann gerade steht. Wo kein Kläger, da kein Richter. Natürlich sind das alles absolute Ausnahmen. Diese Geschichten gewähren einem aber den Hoffnungsschimmer, dass es hin und wieder noch Menschen gibt, bei denen das wirkliche Kindeswohl im Mittelpunkt steht. (JE für SFeV)

1. August 2008

Familien, Kinder und Jugendliche

„Meine Kinder sollen immer wissen, wohin sie gehören und die Liebe der Familie spüren“
(James Bond Darsteller Pierce Brosnan)
Quelle: Südkurier am 26.07.2008
Anmerkung: Pierce Brosnan gilt ansonsten als vorbildlicher Familienvater - und kommt aus Irland, wo seit 1948 verfassungsgarantierte und umfassende Bildungsfreiheit besteht.


Schulkinder sollen ihre Eltern bespitzeln
Kanton Zürich müssen Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler ausserhalb der regulären Schulpflicht einen «Fragebogen für Jugendliche» zu ihrem Wohlbefinden, zur Ernährung, zu Problemen in der Familie, verübten Straftaten, illegalem Drogenkonsum und zu ihrem Sexualleben ausfüllen. Dabei sollen sie auch ihr soziales Umfeld mit einbeziehen und preisgeben. Und das bewusst hinter dem Rücken der Eltern....
Dahinter steckt taktisches Kalkül der Bildungsdirektion, die immer mehr Einfluss auf die Erziehung der Kinder nehmen will. Die Kleinen sollen bereits ab vier Jahren die Vorschule besuchen und wenn möglich ganztags betreut werden. So haben mehrere Kantone in jüngster Zeit entsprechende Volksschulgesetze erlassen. Den Eltern fallen demzufolge zunehmend nur noch Verpflichtungen zu. Sie müssen ihre Kinder morgens sauber und gepflegt in die staatliche Obhut geben, abends abholen, dann füttern und ins Bett schicken. Und natürlich vor allem zahlen. Auch wenn ihnen die Erziehung zunehmend entzogen wird, bleiben sie selbstverständlich für jede Fehlentwicklung allein verantwortlich. ...
Quelle: Aus einer Pressemeldung des Vereins Kinder ohne Rechte vom 01.07.2008
"Die Eltern haben ein Recht darauf zu wissen, wie gut die Schule ist, auf die sie ihr Kind schicken." (Prof. Wilfried Bos, Leiter des Instituts für Schulentwicklung, Dortmund)
Quelle: TAZ am 21.5.2008
Umfrage:
Ist der Trend zu mehr Kinderbetreuung positiv?
Ja, viele Familien sind heute auf Zweitverdiener angewiesen. (14,89%)
Nein, ein Elternteil sollte sich künftig wieder um die Kinderbetreuung kümmern. (85,11%)
Isgesamt wurden bisher 631 Stimmen abgegeben.
Quelle: Umfrage im Südkurier am 31.07.2008

6. Juli 2008

Familien, Kinder und Jugendliche #32

Eltern in Großbritannien brauchen bald Regierungserlaubnis um ihre eigenen Kinder zu küssen. Die Agenda hinter den weitreichenden Maßnahmen die als "Kinderschutz" beworben werden, ist die Auslöschung der elterlichen Rechte sowie die Übergabe der Kinder an den Staat, so wie es in Hitlerdeutschland und anderen Diktaturen in der Geschichte geschehen war. ...
Quelle: infokrieg.tv am 26.06.2008


Bildungsdirektion veranlasst Bespitzelung von Eltern
Im Kanton Zürich werden Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler ausserhalb der regulären Schulpflicht mit einem «Fragebogen für Jugendliche» über ihr Wohlbefinden, die Ernährung, Probleme in der Familie, verübte Straftaten, illegalen Drogenkonsum und ihr Sexualleben ausgefragt. Dabei sollen sie ihr soziales Umfeld miteinbeziehen und mitbelasten. Die Eltern werden darüber bewusst nicht in Kenntnis gesetzt.
Quelle: Kinder ohne Rechte Newsletter vom 01.07.2008

27. Juni 2008

Familien, Kinder und Jugendliche

Ein Aufruf des Vereins Verantwortung für die Familie:
"Manche Eltern resignieren angesichts der beinahe täglich in der Presse zu lesenden Berichte, dass man Kinder problemlos abgeben könne und Krippen aller Orten wie Pilze sprießen.
Doch es gibt Anwälte der Kinder: Die Oberlandesgerichte im Lande schauen genau hin, ob das den Kindern auch bekommt und wie sehr sie die elterliche Betreuung doch noch benötigen.
Nehmen wir doch auch uns die Freiheit, nicht alles zu glauben und zu schlucken, was uns an unkindgemäßen Ideologien vorgesetzt wird!
Ihr Team von Verantwortung für die Familie
Bitte leiten Sie diesen Newsletter an interessierte Eltern weiter."
Anmeldung zum Direktbezug unter: www.vfa-ev.de/newsl.htm
Verantwortung für die Familie e.V., Albertstr. 14, D-29525 Uelzen
Antwortmail: vfa-newsletter@eccm.de


Information des Familiennetzwerks:
Die offene Ganztagsgrundschule NRW startete im Schuljahr 2003/04 mit 235 Schulen, die für etwa 11.500 Grundschüler(innen) einen Ganztagsplatz zur Verfügung stellten. Im vierten Jahr der Umsetzung des Programms, d.h. im Schuljahr 2006/2007, haben sich die Zahl der offenen Ganztagsschulen im Primarbereich auf 2.200 und das Angebot an Plätzen auf 115.700 praktisch verzehnfacht. Etwas über 15% aller Kinder im Grundschulalter waren somit in der OGS angemeldet. Im 2007/08 gab es 164.500 Plätze für rund 21% der Grundschüler(innen) in 2.920 offenen Ganztagsschulen.Offene Ganztagsschulen haben damit einen Anteil von etwa 78 % an allen Grundschulen erreicht.
Tagesschau.de hat ein Interview mit dem Soziologen Prof. Müller-Benedict zum Thema Ganztags- und Gesamtschulen durchgeführt: "Wir müssen den Einfluss der Eltern schwächen".

14. Juni 2008

Familie und Kinder

Jugendämter entziehen immer öfter das Sorgerecht ...
tagesschau.de: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Fälle von Sorgerechtsentzug von 2004 bis 2006 um 22 Prozent. Wie erklären Sie sich einen derart deutlichen Anstieg?
Rauschenbach: Es gibt zwei Erklärungsmöglichkeiten: Zum einen haben die Probleme zugenommen. Zum anderen hat die Sensibilität für die Probleme zugenommen. Ich glaube, es ist eine Mischung aus beidem. Hinzu kommt, dass sich die Gesetzeslage zum Oktober 2005 geändert hat. Mit Paragraph 8a des Achten Sozialgesetzbuches ist der staatliche Schutzauftrag als Aufgabe der Jugendämter und der freien Träger konkretisiert worden. Damit ist auch deren Verantwortung gewachsen, einzugreifen. Ich wage deshalb die Prognose, dass die Zahlen für 2007 und 2008 noch höher ausfallen werden.
Infografik Sorgerechtsentzug  Rund 9600 Eltern verloren 2006 das Sorgerecht für ihre Kinder. 1000 Kinder mehr als noch 2005
...
tagesschau.de: Herrscht unter Jugendamtsmitarbeitern, angesichts des hohen medialen Interesses an Missbrauchsfällen, Angst davor zu spät einzugreifen?

Rauschenbach: Sicher. Wir verlagern im Moment die Entscheidung auf den einzelnen Mitarbeiter bzw. das einzelne Jugendamt, ohne dass wir ihnen angemessene Unterstützung bieten. Ich habe die große Sorge, dass bewährte und gute Mitarbeiter diese Verantwortung nicht mehr tragen wollen. Und dass dann in der Folge weniger geschultes Personen eingesetzt wird. Wir brauchen einfach gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal. Aber vor allem fehlt den Jugendämtern die öffentliche Unterstützung. Eher wird das Jugendamt angeklagt, anstatt dass man fragt, wie muss man das Jugendamt ausstatten, damit es diesem Anspruch gerecht werden kann.
Quelle: Tageschau.de am 07.06.2008


Familienpolitik. SPD beschließt Aktionsplan gegen Kinderarmut.
Quelle: Die Welt am 09.06.2008
Anmerkung dazu von www.familientrends.de: In dem Plan stellt die SPD 10 Handlungsansätze zur Bekämpfung der Kinderarmut vor. Im Kern laufen sie darauf hinaus, die Erziehung von Kleinkindern in zu staatlichen Eltern-Kind-Zentren ausgebauten Kitas unter Aufsicht der Jugendämter zu konzentrieren. Zuvor sollen die Jugendämter zu Dienstleistern ausgebaut werden. In diesen "Zentren" (Uns ist übrigens schon eine gute Abkürzung für diese Zentren eingefallen, die, da sie sehr böse Assoziationen weckt, wir aber lieber nicht nennen wollen.) sollen die Kleinen dann aber ein kostenloses Mittagessen erhalten. ...
Jugendämter sollen Problemfamilien unangemeldet kontrollieren
Mehr Schutz für Kinder vor Gewalt und Vernachlässigung: Die Richtlinien für Jugendämter sollen deutlich verschärft werden. Auch unangemeldet sollen die Mitarbeiter künftig in Problemfamilien erscheinen, wenn es Anhaltspunkte für Kindesmisshandlung oder Vernachlässigung gibt. ...
Die Ministerpräsidenten und Merkel wollen auch den Datenaustausch zwischen den Ländern zum Kinderschutz ausweiten. Unter dem Motto "Datenschutz darf Kinderschutz nicht behindern" soll bundesweit sichergestellt werden, dass bei einem Wohnwechsel dem neuen Jugendamt alle für die Kinder- und Jugendhilfe nötigen Informationen übermittelt werden. ...
Quelle: Spiegel am 12.06.2008
Film-Hinweis
Ein Vater kämpft um seine Kinder ( 09.06.2008 um 00:00 Uhr in der ARD ).
Dazu die Email von Herrn Peter Briody:
Sehr geehrte Damen und Herren
„... das Gesetz ist ein Esel“, sagte Mr. Bumble in „Oliver Twist“.
Dass die Iren mit ihrem Rechtsystem auch zu kämpfen haben, erkennt man in dem Film
Dies ist eine Film-Version einer wahren Geschichte, des erfolgreichen Wegs zum irischen Verfassungsgericht.  Das Original, in English, hat den Titel "Evelyn", den Namen des ältesten Kindes.
Der Unterscheid zu Deutschland ist, dass die Deutschen noch zusätzlich mit einem Pseudo-Justiz kämpfen müssen, die zwar auch ein Esel ist, aber die Rechtsbeugung grundsätzlich nicht verfolgt. Mann kann spekulieren, ob in einer äquivalenten Situation in Deutschland der Kampf ebenfalls erfolgreich gewesen wäre - gegen ein korruptes Jugendamt und seine Komplizen in der Justiz.
Die Iren sind zu beneiden: Sie haben nur den Esel zu bekämpfen.
Mit freundlichen Grüßen peter briody
(Herr Briody ist Ire und war Richter bei der Royal Air Force.

6. Juni 2008

Familien und Kinder

Warum bayerische Richter immer wieder denselben Gutachter bestellten
Verquickung von Gerichten und Gutachterfirma beschäftigt das Justizministerium - Kritiker fürchten Monopolstellung - "Gefahr der Kumpanei" ...
Schon seit Jahren steht die GWG in der Kritik. Mehrmals haben sich der Bayerische Landtag und das Justizministerium mit Beschwerden über die GWG auseinandersetzen müssen. Zumeist handelte es sich um strittige familiengerichtliche Verfahren, bei denen es vor allem um das Sorgerecht der Kinder ging. In dem Schreiben der Justizministerin heißt es, die Beschwerdeführer warfen den Gutachtern der GWG einseitiges, unwissenschaftliches oder zu kostenintensives Vorgehen vor. ...
Quelle: Welt am 2.06.02008


Mehr Bildung - gluecklichere Kinder und Jugendliche?
- UEberraschende Ergebnisse des UNICEF Berichtes
Der aktuelle UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland ueberrascht nicht nur mit seiner in offiziellen Studien (und der politischen Praxis) selten geworden Einschaetzung zum Stellenwert von Eltern bei der kindlichen Entwicklung (vgl. HBF 26.05.08). Nicht weniger lesenswert ist das Urteil ueber die Moeglichkeiten des Bildungssystems, Kindern bei der Entwicklung zu einer stabilen und sozialen Persoenlichkeit zu helfen. Unter diesem Blickwinkel betrachtet, liefern gerade die Spitzenreiter der PISA-Bildungsstudien (z.B. Finnland oder Kanada) und die Krippen-Vorzeigelaender heilsam ernuechternde Ergebnisse.
Quelle: Heidelberger Büro für Familienfragen und soziale Sicherheit (HBF) vom 2.06.2008
Kinderarmut
„Die Politik tut nichts“
Die Bundesregierung kümmert sich zu wenig um die Probleme armer Kinder, kritisiert Wolfram Hartmann vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. ...
Hartmann: Viele Eltern können Grundbedürfnisse ihrer Kinder in puncto Ernährung und Bewegung nicht erfüllen, sie geben aber auch zu wenig Anregungen. Diese Kinder haben häufig ein niedriges Selbstwertgefühl, neigen zu Depressionen und fühlen sich benachteiligt. In der Schule fallen sie oft durch aggressives Verhalten auf. ...
Quelle: Focus am 01.06.2008
Familiennetzwerk spricht von Entrechtung der Eltern.
Der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren, der Ausbau der behördlichen Kinder- und Jugendhilfe sowie zunehmende Sorgerechtsentzüge trügen Züge einer zunehmenden Entrechtung von Eltern, so Maria Steuer. ...
Quelle: factum-magazin am 03.06.2008

23. Mai 2008

Familie, Kinder und Erziehung

"Wir vertrauen Eltern einfach"
Erfurt. (tlz) "Wahlfreiheit und die Anerkennung häuslicher Betreuung und Erziehung sind in Finnland in einer Weise verwirklicht, wie wir uns das für Deutschland nur wünschen können." Das ist das Fazit des sozialpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Michael Panse, der mit dem Landtagsbildungsausschuss in Finnland war. Den Eltern werde Vertrauen entgegengebracht. ...
Quelle: TLZ am 22.05.2008


Wer Familie sagt, denkt vor allem an Kinderbetreuung …?
... Heute ist eine Mutter dann stolz auf sich, wenn es ihr gelingt, trotz Kind(ern) möglichst unterbrechungslos ihre Karriere zu verfolgen. Das ist das Idealbild der Mutter, gebildet, bürgerlich, ambitioniert, das uns die Politik vorgibt. Und zur Erlangung dieses Ideales sollen auch die bundesweiten Aktionstage zum Ausbau der Kinderbetreuung beitragen, die in Deutschland schon mehrmals am 15. Mai, dem Datum des Internationalen Tages der Familie ausgetragen wurden. Mit dem Slogan “Für Kleine Großes leisten” wird klargestellt, daß es keinen Zweifel daran gibt, daß institutionelle Betreuung und Erziehung den familiären Rahmen vollkommen ersetzen kann. ...
Quelle: Blog Bildungsvielfalt am 21.05.2008
Wie der Staat Familien in die Armut treibt
SPD-Minister Scholz warnt vor wachsender Armut in Deutschland. Das Rezept seiner Partei dagegen: der Sozialstaat und Mindestlöhne. Experten sehen das kritisch. Durch die Steuer- und Abgabenlast, so sagen sie, mache der Staat Geringverdiener und Familien zu Hilfsempfängern. ...
Quelle: Die Welt am 19.05.2008